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Durch die Digitalfotografie kommt immer öfter die Frage auf, ob es sich auszahlt, Fotos selbst auszudrucken. Für den Ausdruck zu Hause stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung: Laserdrucker, Fotodrucker, Tintenstrahldrucker. Für die gängigsten Formate ist bestimmt der Fotodrucker am besten geeignet, um die Bilder auf Papier zu bringen. Hiervon gibt es auch ein portables Gerät, welches man immer und überall mitnehmen kann. Allerdings ist es bei diesem Gerät nicht möglich, zum Beispiel Fotos in A4-Grösse auszudrucken. Der Laserdrucker kann nicht mit einer so guten Qualität wie der Fotodrucker dienen und ist in der Anschaffung einer der teuersten Geräte.

Der Tintenstrahldrucker hingegen verbraucht sehr viel Tinte, welche nur relativ teuer nachgekauft werden kann. Bereits mit dem Geld für drei oder vier Tintenpatronen kann man sich meistens schon einen neuen Drucker kaufen. Ein Vorteil, die Fotos von einem Labor oder Druckstudio ausarbeiten zu lassen, ist die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten mit den Fotos. Zum Beispiel: Anstatt des Fotoalbums, in welches bisher die Fotos geklebt wurden, kann man nun ein Fotobuch erstellen. Auch beim Fotobuch ist es möglich, einen Text oder eine Anmerkung neben das Foto zu schreiben wie beim Fotoalbum. Aber vergleicht man die Kosten für den Drucker, die Druckerfarbe, den Zeitaufwand, die Strom- und Energiekosten, wenn man Fotos selbst ausdruckt, ist es bestimmt günstiger, die Fotos von einem Fotolabor entwickeln zu lassen.

Diese bieten mittlerweile, vor allem auch wegen der großen Konkurrenz, einen Abzug um wenige Cent an. Die Porto- und Bearbeitungsgebühren halten sich bei den meisten Anbietern in Grenzen. Bei diesen Preisen kann kein Drucker mithalten. Natürlich bietet das Ausdrucken auf dem eigenen Drucker ebenfalls seine Vorteile. Wenn ich ein Foto dringend brauche oder gleich ausgedruckt haben möchte, geht dies natürlich selbst am besten. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass ich die Formate für meine Fotos selbst bestimmen kann und nicht nur vorgegebene Standardformate verwenden muss.

Diese Überschrift stellt die Namensgebung von Webseiten natürlich übertrieben plakativ dar, doch wissen tatsächlich die wenigstens Menschen, warum die Internet-Adressen, die sie täglich aufrufen, so heißen, wie sie eben heißen.
Manchmal kommt es auch vor, dass man eine Adresse mit falscher Endung, Domain im Fachjargon, eingibt, worauf einem irgendein Provider anbietet, die Adresse für sich zu kaufen.
Wer entscheidet also, wer welche Seite wie nennen und ändern darf? Die Organisation heißt Internet Corporation for Assigned Names and Numbers, kurz ICANN. Sie hat ihren Sitz in Kalifornien und ist eine (weitgehend) unabhängige Behörde, die ausschließlich ohne Gewinnabsichten –non-profit- agiert.
Sie war es auch, bei der jede neue Homepage angemeldet und registriert werden musste und die die Namen zuteilte oder absegnete.

Denn die Frage der Namensgebung einer Seite ist ein durchaus schwer wiegendes Problem, denn wer darf welche Namen für sich in Anspruch nehmen? Coca Cola musste beispielsweise extrem lang und kostenintensiv prozessieren, um in Spanien endlich eine Homepage unter diesem Namen betreiben zu dürfen. Klagsgegner war eine kleine Firma, die sich frühzeitig die Domain sicherte und so dem Multi vor der Nase wegschnappte. Kuriose Fälle wie diese gibt es immer wieder, dieser war aber vor allem problematisch, weil die Firma Coca Cola nicht einfach erpressen wollte, sondern vom Unternehmensnamen her durchaus ebenso legitimer Anwärter auf die Seite gewesen wäre.
Nun wurde aber die Top-Level-Domain, also zum Beispiel .at oder .com, liberalisiert, das heißt, man kann an seine Homepage jetzt auch .huber oder Ähnliches dranhängen. Von Experten wurde dies bereits seit geraumer Zeit erwartet, da langsam aber sicher die Domains auszugehen scheinen. Was beachtlich ist, gab es doch über vier Milliarden Möglichkeiten, somit hätte rein rechnerisch fast jeder Mensch der Erde einen eigenen Webauftritt, aber zurück zum Thema.

Bereits jetzt wurde ein Run auf die individuellen Adressen ausgelöst, wobei diese teils bereits beträchtliche Summen kosten, denn die Verwaltung wird durch die stete Zunahme an Domains entsprechend aufwändiger. Damit die ICANN also auch zukünftig kostengedeckt agieren kann, sind einige Namen extrem teuer zu erstehen.
Dazu kommt, dass man trotzdem zu einem gewissen Maße legitimiert sein muss, die Seite so zu nennen. Dies geschah wiederum, um „Firmenerpressungen“ vorzubeugen. Über die Legitimation entscheidet ein Gremium bei der ICANN. Diese Entscheidungsträger arbeiten aber auch nicht ehrenamtlich, ein weiterer Punkt, der die Kosten in die Höhe treibt.